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Daniel Etter

Fotojournalist
Vortrag

Wenn Bilder ein Eigenleben entwickeln - Verantwortung von Fotojournalismus

Was passiert, wenn Bilder ein Eigenleben bekommen? Daniel Etter hat im Jahr 2015 ein Foto einer irakischen Flüchtlingsfamilie gemacht, das um die Welt gegangen ist und millionenfach auf sozialen Medien verbreitet wurde. Dabei haben die Geschichte, die Menschen mit dem Foto verbunden haben, oft aktuelle Ereignisse aufgegriffen und sich dabei immer weiter von der Lebensrealität der abgebildeten Familie entfernt. Daniel Etter geht der Frage nach, wie sich JournalistInnen im Zeitalter der digitalen Virilität der Verantwortung, die ihre Arbeit mit sich bringt, begegnen können.

WER BIN ICH?

Daniel Etter, geboren 1980, arbeitet als Fotojournalist, Autor und Filmemacher. Er studierte Politikwissenschaften und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München.

Er arbeitet vor allem in Konfliktgebieten für deutsche und internationale Magazine und Organisationen, wie z.B. New York Times, Newsweek, Spiegel, Stern, Time Magazine, Human Rights Watch und UNHCR.

Für seine Fotografie wurde er mit dem Pulitzer-Preis, dem John-Faber-Preis des Overseas Press Club of America ausgezeichnet und erhielt einen dritten Platz beim World Press Photo sowie eine ehrenvolle Erwähnung bei Pictures of the Year International. Sein Foto von den Gezi-Park-Protesten in Istanbul wurde vom TIME Magazine und der New York Times als eines der besten Fotos des Jahres 2013 ausgewählt. Für seine geschriebenen Geschichten erhielt er den Hansel-Mieth-Preis, den Axel-Springer-Preis und den Hans-Buchrucker-Preis.

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